DE | EN
Seite drucken

Letzte Aktualisierung: 16.11.2017

MICC

 

Image

Ansicht zoomen

Gesetzliche und behördliche Auflagen sowie Forderungen des Kunden machen es zwingend erforderlich, dass der Verbrennungsprozess auf dem MARTIN Rückschub-Rost weitestgehend automatisch überwacht, gesteuert und geregelt wird. Damit sollen optimale und konstante Verbrennungsbedingungen eingehalten werden, um folgende Ziele zu erreichen:

  • Nahezu vollständiger Ausbrand von Schlacke und Flugasche

  • Nahezu vollständiger Ausbrand der Abgase

  • Möglichst gleichmäßige Dampfmenge

  • Geringer Austrag an Flugasche

 

Diese Ziele erreicht MARTIN durch den Einsatz moderner PC-Hardware und Mess- und Regelungstechnik, sowie deren intelligenter Verknüpfung miteinander. All dies wird realisiert in

 

MICC - MARTIN Infrared Combustion Control


Zentraler Baustein dieser Feuerungsregelung ist eine in der Decke des 1. Kesselzuges eingebaute IR-Kamera, die über eine speziell entwickelte Software ein zeitlich und örtlich hoch aufgelöstes Bild der Temperatur und der Lage des Feuers auf dem Rost liefert. Das aktuelle Bild und der Trend der letzten Minuten werden auf einem Monitor im Kontrollraum angezeigt. Die Information wird in der Feuerungsregelung verarbeitet und beeinflusst die Einstellungen der Feuerung.

 

In die Feuerungsregelung gehen auch die Signale von Thermoelementen im 1. Kesselzug, IR-Pyrometer im 2. Kesselzug sowie Dampfmenge, O2-Gehalt im Abgas am Kesselende und Primärluftmenge als Regelgrößen ein. In einem hochwertigen Industrie-PC (IPC) werden alle notwendigen Software-Tools integriert, wie die Software für die IR-Bildauswertung, die Feuerungsregelung auf der Basis von Fuzzy-Technologie, ein Betriebsartenkonzept und die Daten-Fernübertragung. Die Anbindung des IPC an das übergeordnete Prozessleitsystem erfolgt über einen Standard Bus, unabhängig vom Lieferanten dieses Systems. Die komplette Anbindung des Feldes erfolgt aus dem Leitsystem heraus, ist daher für den Kunden ohne Einschränkungen zugänglich und einstellbar.